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Lina Pfaff
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Historie

Im Rahmen der Schulstrukturreform in Rheinland-Pfalz wurden zum 1. August 2010 die Hauptschule Barbarossaschule und die Hauptschule Geschwister-Schollschule zu einer Realschule plus an zwei Standorten umgewandelt.

Die Entscheidung die beiden Schulen zusammenzulegen traf der Stadtrat im Oktober 2009. Seither wird im Kollegium sehr intensiv an der Konzeptionierung der neuen Schule gearbeitet.

Um das Zusammenwachsen der beiden zuvor eigenständigen Schulen voranzutreiben, entschied sich Schulgemeinschaft dafür der Realschule plus einen neuen Namen zu geben.

Dieser Name sollte etwas über unsere Selbstverständnis ausdrücken und möglichst einen regionalen Bezug haben. Vorschläge wurden in der gesamten Schulgemeinschaft diskutiert und erarbeitet.

Der Name Lina-Pfaff-Realschule plus Kaiserslautern fand letztlich eine große Mehrheit.

Wer Lina Pfaff war und was diese sozial engagierte Frau mit Kaiserslautern zu tun hat, ist in ihrem Lebenslauf nachzulesen.

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Neuausrichtung: Im Mai 2011 wurde das Logo unserer Schule bestimmt!

Zuvor erhielten 22 Schüler(innen) der Abschlussklasse der Höheren Berufsfachschule - Fachrichtung Design und visuelle Kommunikation – (BBS Technik I Ludwigshafen) den Auftrag, für unsere Schule ein Corporate-Design zu entwerfen. Dabei entstanden viele interessante Entwürfe, von denen eine Endauswahl den Schülerinnen und Schülern, dem SEB und dem Kollegium zur Abstimmung vorgestellt wurden.

Der Entwurf von Frau Katharina Kummermehr erhielt mit großem Vorsprung den Zuschlag. Seither stehen die drei bunten Figuren für unsere Schule. Die Farben strahlen Fröhlichkeit und Stärke aus und sollen als Ganzes im Logo für Integration und Gemeinschaft stehen. Die Form und Größe steht für die Individualität der Schüler, soll aber auch wie auch ihr Werden widerspiegeln.

Wer war Lina Pfaff? (Auszug aus Wikipedia)
Lina Pfaff (* 1854 in Kaiserslautern; † 1929 ebenda) war die Tochter von Georg Michael Pfaff, dem Gründer des Nähmaschinenherstellers Pfaff in Kaiserslautern.
Nach dem Tod ihres Bruders Georg (1917) übernahm Lina Pfaff die Leitung des Betriebs; sie hatte dabei in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg die kritische Phase der Umstellung von Kriegsproduktion auf Friedensarbeit zu bewerkstelligen. Im Jahr 1926 wandelte sie, der wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung tragend, den Betrieb in eine Aktiengesellschaft um. Sie blieb aber als Vorsitzende des Aufsichtsrates weiter mit dem Unternehmen verbunden.
Lina Pfaff schuf einige soziale Einrichtungen in Kaiserslautern, beispielsweise das Pfaff-Bad, eine Kinderkrippe und eine Wohnsiedlung. Sie wurde an ihrem 70. Geburtstag von der Stadt Kaiserslautern zu deren Ehrenbürgerin ernannt. Für ihr soziales Engagement wurde Lina Pfaff als erster und einziger Frau von der bayerischen Staatsregierung der Titel „Kommerzienrat“ verliehen.[1]
Einzelnachweise

1 Das Große Pfalzbuch, Pfälzische Verlagsanstalt Neustadt/Weinstraße, Herbst 1959, S. 484