Standorte

Zwei Standorte, kleine Schülergruppen, überschaubares Umfeld

In diesem Schuljahr werden am Standort Schreberstraße drei 5. und drei 6. unterrichtet. Hinzu kommen zwei 9. Klassen.

Die Stufen 7-9 am Standort Friedrichstraße sind vierzügig, wobei auf Stufe neun noch eine 9. Klasse im Rahmen des Projektes "Keine(r) ohne Abschluss" hinzukommt. (Nähere Informationen hierzu unter www.KoA.rlp.de).
Stufe 10 ist in diesem Schuljahr zweizügig. Zum 2. Halbjahr werden voraussichtlich zwei Vorlaufklassen für das freiwillige 10. Schuljahr (9V) mit Schülerinnen und Schülern beider Standorte gebildet.

Zu Beginn des Schuljahres wechseln zum zweiten Mal die am Standort Schreberstraße aufgenommen Schülerinnen und den Standort und „siedeln“ als Siebtklässer(innen) in das große Gebäude in der Friedrichstraße über.

Wie bereits im letzten Jahr wurden viele standortübergreifende Aktivitäten und Besuche in der Friedrichstraße durchgeführt, sodass die vom Wechsel betroffenen Klassen sich schnell am neuen Standort eingewöhnen werden.

Wir hoffen, dass unter den neuen Siebtklässerinnen und Siebtklässern auch einige engagierte Mädchen und Jungen dabei sind, die Interesse daran haben, die Schülerlotsenausbildung zu beginnen. Der in der Friedrichstraße etablierte Schülerlotsendienst wird von Herrn Stadtmüller (Für die Verkehrserziehung verantwortliche Lehrkraft) sowie Herrn Scheer und Herrn Cusnick von der Jugendverkehrsschule betreut. Diese Ausbildung hat am Standort Friedrichstraße eine langjährige Tradition. Das freiwillige Engagement der Schülerlotsen hilft einen sicheren Schulweg zur benachbarten Paul-Münch-Grundschule zu gewährleisten.

Weitere Entwicklung an den beiden Standorten

Im Schuljahr 2014/2015 werden am Standort Schreberstraße nur noch die Klassen der Orientierungsstufe, also Stufen 5 und 6, unterrichtet. Die Stufen 7-10 befinden sich am Standort Friedrichstraße.
Die räumliche Trennung der Orientierungsstufe von den älteren Schülerinnen und Schülern  ermöglicht eine intensivere Beschäftigung mit den altersspezifischen Bedürfnissen.
Zum Beispiel kann dem höheren Bewegungsdrang der Kinder der Orientierungsstufe durch längere Pausenzeiten und dem Einführen von Hofspielen Rechnung getragen werden. Wo hingegen die Jugendlichen ab Stufe 7 sich verstärkt der Berufsorientierung widmen und die Nähe zum Arbeitsamt und zur Innenstadt von Vorteil ist.

Des Weiteren wird an beiden Standorten die Anzahl der Klassen überschaubar bleiben. Am Standort Schreberstraße in der Regel sieben bis acht Klassen mit bis zu 160 Schülerinnen und Schülern. Am Standort Friedrichstraße ca. 10 Klassen bis zu 350 Schülerinnen und Schülern.

In diesen zwei kleinen Systemen ist die Nähe zum Schüler höher bzw. leichter herzustellen, als an einem größeren System. Hier kennt jeder jeden. Die Schülerinnen und Schüler sind sich nicht fremd, Lehrkräfte, Schulleitung und Schulsozialarbeiter(innen) kennen jede(n) Schüler(in). Ein intensiver Kontakt zu den Eltern ist möglich.

Selbstverständlich stellt eine Schule an zwei Standorten Lehrkräfte wie Schulleitung vor bestimmte Herausforderungen, die es an einer Schule mit einem Standort nicht gibt. Diese Herausforderungen werden jedoch als Chance verstanden, gemeinsam mit Schüler(innen) und Eltern nach kreativen Lösungen zu suchen. Ein gutes Schulklima ist uns ein großes Anliegen.